Die Symbolkraft von Glas 

Wer sich mit der Acrylmalerei beschäftigt, wird sicher die zarten Farben und deren zerbrechlich wirkende Erscheinung zu schätzen wissen. Zerbrechliches kann man aber nicht nur mit der Acrylmalerei gestalten.

In vielen Richtungen der Malerei gilt es als höchstes Können und Kunst, Glas in seiner „unsichtbaren“ Zerbrechlichkeit darzustellen. Das Museum Kunstpalast in Düsseldorf widmet diesem seltsamen Stoff, der vor mehr als 3000 Jahren entdeckt wurde eine ganze Ausstellung. Unter dem Titel „Zerbrechliche Schönheit“ wird den Besuchern noch bis zum 31.08.2008 eine vielfältige Ausstellung mit vielen Führungen und besonderen Stücken zugänglich gemacht. Diese Ausstellung versteht sich nicht als die Präsentation einer bestimmten Kunstrichtung.

Denn das zerbrechliche Motiv und die enorme Symbolkraft dieses Materials, die sich in vielen Kunstwerken widerspiegelt, hat Künstler aus vielen Jahrhunderten beeinflusst. Entsprechend dem Thema, dem sich diese Ausstellung widmet, werden natürlich auch die unterschiedlichsten Objekte aus Glas ausgestellt, deren Herstellung von der Antike bis Heute reicht. So kann man in dieser Ausstellung zum Beispiel auch ein Fresko aus Pompeji bewundern, dass sich mit diesem Werkstoff beschäftigt.

 

Kunstobjekte aus Glas

Aber auch Stillleben, Fotografien und Installationen können von den Besuchern in einem besonderen Ambiente entdeckt und bewundert werden. Künstler, über die man während dieser Ausstellung oder einer Führung mehr erfahren kann, sind u.a. Claude Monet, Salvator Dali, Bruno Taut oder Max Beckmann. Das virtuose malerische Können, dass für die Darstellung der verschiedensten Kunstobjekte aus Glas nötig ist, ist sicher nur ein Grund neben vielen, dieser Ausstellung etwas Zeit zu widmen.

Denn trotz seiner zarten Zerbrechlichkeit, war Glas aber auch seit frühester Zeit ein Symbol für eine ganz besondere Schönheit, die sehr sorgsam behandelt werden musste. Durch die Vielseitigkeit der Epochen und Darstellungsformen, in dieser Ausstellung können sich deshalb auch viele Menschen angesprochen fühlen, etwas mehr Zeit mit der Kunst und Kultur zu verbringen.

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