Grundanleitung – Acrylbilder als Collagen

Grundanleitung für Acrylbilder als Collagen 

Dank der vorteilhaften Eigenschaften von Acrylfarben sowie den zahlreichen Mal- und Hilfsmitteln, die beim Malen mit Acryl verwendet werden können, sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt und es können die unterschiedlichsten Kunstwerke geschaffen werden.

Neben Acrylbildern, die rein aus Acrylfarben oder aus der Kombination von Acrylfarben mit Strukturpasten, Gelen oder Sand bestehen, ist daher auch möglich, Collagen zu gestalten.

Der Begriff Collage leitet sich von dem französischen Verb coller für kleben ab und bezeichnet eine Technik in der Bildenden Kunst, bei der unterschiedliche Elemente aufgeklebt werden und zu einem Gesamtbild zusammenwachsen.

Wie viele und welche Elemente dabei zum Einsatz kommen, bleibt dem Geschmack des Künstlers überlassen und neben beispielsweise Zeitungsausschnitten, Fotos, Papierfetzen oder Stoffbändern können auch Steine, Äste oder andere Gegenstände aufgeklebt werden.

 

Hier nun eine Grundanleitung für Acrylbilder als Collagen:

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Als Materialien werden eine Leinwand, Acrylfarben und Pinsel benötigt. Daneben können Sand oder Strukturpasten verarbeitet werden.

Außerdem werden die Elemente benötigt, die in die Collage integriert werden sollen. Neben flachen Elementen wie Zeitungs- oder Papierstücken können auch Gegenstände verarbeitet werden, die das Bild plastisch wirken lassen. Neben Steinen oder Ästen bieten sich hierzu beispielsweise Figuren aus Styropor an.

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Im ersten Schritt wird der Bildhintergrund gestaltet. Dazu werden die Acrylfarben aufgemalt, wobei sich besondere Effekte ergeben, wenn die Farben mit Strukturpasten oder auch einfachem Sand vermischt werden.

Generell ist ratsam, die gesamte Leinwand zu gestalten, damit die Möglichkeit besteht, die Elemente eventuell auch an anderen Stellen aufzukleben als ursprünglich geplant.

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Dann werden die Bildelemente verarbeitet. Diese können entweder direkt auf die noch feuchte Leinwand gelegt und leicht angedrückt werden oder sie werden zunächst gestaltet.

Werden Figuren aus Styropor verwendet, ist es ratsam, diese in der Mitte durchzuschneiden, damit eine glatte Rückseite entsteht. Die Elemente können beispielsweise mit Strukturpaste eingestrichen werden, die dann nicht nur zur Gestaltung, sondern gleichzeitig auch als Klebstoff dient.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Elemente in der gleichen Art oder passend zum Bildhintergrund zu gestalten. In diesem Fall unterstützen die Elemente den plastischen Eindruck. So kann beispielsweise in Bild gemalt werden, das eine Vase mit mehreren Blumen zeigt.

Wird nun die Vase aus beispielsweise Styropor geformt und anschließend bemalt oder werden die Blätter sichtbar aus anderen Materialien aufgeklebt, entsteht eine Collage.

Weiterführende Techniken und Tipps zur Acrylmalerei:

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