Anleitung Collage mit Acrylmalerei

Anleitung für eine Collage mit Acrylmalerei und Decoupage 

Découpage ist im Grunde genommen eine andere Bezeichnung für die Serviettentechnik.

Während bei der Serviettentechnik allerdings üblicherweise die obersten, bedruckten Schichten von gewöhnlichen Servietten verwendet werden, gibt es im Handel auch spezielle Découpage-Papiere, die an Geschenkpapier erinnern und direkt verwendet werden können.

Die nachfolgende Anleitung gilt für eine Collage, die die Acrylmalerei mit der Découpage-Technik verbindet:

Insofern bleibt es letztlich dem eigenen Geschmack überlassen, ob Découpage-Papiere, Servietten oder andere Papiere wie beispielsweise Zeitung, Geschenkpapier oder Tapete verarbeitet werden.

Insgesamt gilt hierbei, dass die Effekte umso deutlicher werden, je mehr unterschiedliche Papiere in bunten Farben und mit auffälligen Mustern auf dem Bild verarbeitet werden.

Besonders edel sieht es aus, wenn zwar unterschiedliche, jedoch einfarbige Papiere in ähnlichen Farbtönen verwendet und als modernes Kunstwerk arrangiert werden.

 

•        Neben dem Papier werden Acrylfarben, Pinsel sowie ein Malgrund in Form einer Leinwand oder eines Malkartons benötigt.

Je dünner die verwendeten Papiere sind, desto glatter sollte die Oberfläche des Malgrundes sein. Für besondere Effekte können zudem Glitter Liner zum Einsatz kommen, die später die einzelnen Konturen hervorheben.

 

•        Zunächst wird das Motiv auf den Malgrund übertragen. Für die Collage eignen sich besonders gut Personen, bei denen später etwa die Kleidungstücke per Découoage gestaltet werden.

Ebenso möglich sind jedoch auch Häuser, Blumen oder abstrakte Phantasiegebilde. Anschließend wird der Hintergrund angelegt, wobei der Farbauftrag wiederholt werden sollte, damit er intensiv leuchtet.

 

•        Während der Hintergrund trocknet, werden die Papiere vorbereitet.

Dazu werden sie mit einer Schere zurechtgeschnitten oder in Stücke gerissen und auf der Rückseite mit weißer Acrylfarbe eingestrichen, da auf diese Weise der Hintergrund nicht durchscheint und die Leuchtkraft der Papiermotive verstärkt wird. 

 

•        Sobald der Hintergrund und die Papiere getrocknet sind, können die Motive aufgeklebt werden.

Bei dünnen Papieren wie Servietten oder Seidenpapieren wird der Kleber dünn auf den Untergrund aufgetragen, bei dickeren Papieren etwas großzügiger direkt auf die Papierrückseite. Dann werden die Papiere auf den Untergrund gelegt, angedrückt und vorsichtig glatt gestrichen.

Am besten wird hierbei von innen nach außen gearbeitet, denn auf diese Weise werden Falten und Risse automatisch verhindert.

 

•        Zum Abschluss werden noch Details aufgemalt und wer möchte, kann einige Linien und Konturen mit Glitter hervorheben.

Um das Bild zu schützen, kann zudem eine Schicht Klarlack aufgebracht werden, entweder in matt oder in glänzend.

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