Grundanleitung Gipsrelief mit Acrylfarbe

Grundanleitung für ein Gipsrelief mit Acrylfarbe 

Sicherlich ist es etwas aufwändiger, ein Gipsrelief mit Acrylfarbe zu gestalten als nur ein einfaches Acrylbild auf Leinwand oder Malkarton zu malen.

Dieser Aufwand lohnt sich aber, denn auf diese Weise entstehen ganz besondere Kunstwerke, die zwar die gleiche Grundform haben, aber doch jedes Mal echt Unikate sind.

Hier die Grundanleitung für ein Gipsrelief mit Acrylfarbe:

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Als Materialien für das Gipsrelief werden eine Reliefgießform, Gießmasse, Wasser, ein Mischgefäß und ein Löffel oder Quirl als Rührwerkzeug benötigt.

Zum Bemalen werden außerdem Acrylfarben, Pinsel sowie eventuell ein Prägestift oder ein ausgemusterter Kugelschreiber sowie ein Schwamm gebraucht.

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Im ersten Schritt wird die Gießmasse für das Gipsrelief hergestellt. Sinnvoll dabei ist, alle hierfür benötigten Materialien zurecht zu legen, da eher zügig gearbeitet werden sollte.

Nun wird zuerst das Pulver der Gießmasse in eine Schüssel oder ein anderen geeignetes Gefäß geschüttet und anschließend Wasser hinzugefügt. Die genaue Menge des Wassers ergibt sich aus den Anweisungen auf der Verpackung.

Nun sollte die Mischung etwa eine Minute lang ruhen, denn dadurch quillt das Pulver etwas auf. Dann werden Pulver und Wasser mit einem Löffel oder einem Quirl sorgfältig zu einer dickflüssigen, aber noch gut gießbaren Masse verrührt, wobei wichtig ist, dass die Masse keine Klümpchen mehr enthält.

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Nun wird die Form auf eine gerade Fläche gelegt und mit der angerührten Gießmasse ausgefüllt. Dazu wird die Masse langsam und gleichmäßig in die Form gegossen.

Sofern das Gipsrelief später aufgehängt werden soll, kann jetzt ein Aufhänger in die Masse eingelegt werden und anschließend muss die Masse erstarren. Wie lange es dauert, bis die Masse so hart ist, dass sie aus der Form gelöst werden kann, steht ebenfalls auf der Verpackung.

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Wenn die Masse erstarrt ist, wird das Relief aus der Form gelöst. Um die Bruchgefahr zu minimieren, sollte die Arbeitsfläche mit einem Handtuch ausgelegt werden. Meist lösen sich die Gipsreliefe allen schon durch das Umdrehen aus der Form.

Ist dies nicht der Fall, wird die Form mit der offenen Seite nach unten vorsichtig auf die Unterlage geschlagen. Jetzt muss das Relief vollständig aushärten.

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Ist das Gipsrelief vollständig durchgetrocknet, kann es bemalt werden. Dazu können die Acrylfarben einfach mit dem Pinsel aufgetragen werden. Alternativ ist jedoch auch möglich, die Konturen des Reliefs zunächst vorsichtig mit einem Prägestift oder einem ausgemusterten Kugelschreiben nachzufahren. Dadurch entstehen kleine Ritze, die mithilfe eines dünnen Pinsels mit Farbe ausgefüllt werden können.

Anschließend wird ein Schwamm in etwas dünnflüssige Acrylfarbe oder auch nur in Wasser getaucht und die überschüssige Farbe aus den Ritzen auf diese Weise verteilt und verwischt. Um dem Relief eine antike Optik zu verleihen, wird es zunächst in einem Farbton grundiert.

Anschließend wird etwas Farbe mit einen Schwamm aufgenommen, die mindestens einen Farbton dunkler sein sollte als die Grundierfarbe, und mittels Wisch- oder Tupftechnik auf das Relief aufgebracht.

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