Vorbereitung eines Bildes

Die wichtigsten Schritte bei der Vorbereitung eines Bildes 

In den wenigsten Fällen ist es so, dass der malende Künstler einfach nur zu Farben, Pinsel und Leinwand greift und aus dem Nichts heraus ein Gemälde zaubert.

Weitaus häufiger ist es so, dass es zunächst einiger vorbereitender Schritte bedarf, bevor es mit dem Malen des eigentlichen Bildes losgehen kann.

Hier unsere Anleitung und Übersicht: 

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Ganz am Anfang steht zunächst die Idee als Vorstellung dessen, was gemalt werden soll. Dabei kann diese Idee durchaus ein konkretes Bild sein, also eine Abbildung in einem Buch, ein Foto oder ein berühmtes Gemälde, das abgezeichnet werden soll. Andererseits kann die Idee auch ein eigenes Motiv sein, wobei dies die schwierigere Variante ist.

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Der nächste Schritt bei der Vorbereitung eines Bildes besteht darin, erste Skizzen und Entwürfe anzufertigen. Wird nach Vorlage gemalt, wird diese entsprechend abgemalt. Bei einem Phantasiebild gibt es zwei mögliche Ansätze.

Einerseits kann die Vorstellung erst in Gedanken konkretisiert werden, andererseits können die Ideen zu Papier gebracht und dort dann ausgearbeitet werden. Bei eher komplexen Motiven kann es zudem hilfreich sein, erst eine Art Vorabbild anzufertigen. Dazu werden die einzelnen Objekte, die gemalt werden sollen, zusammengetragen.

Im Fall eines Stillebens beispielsweise Früchte, Geschirr oder Besteck, im Fall einer Landschaft einzelne Komponenten wie Bäume, Häuser oder Menschen. Hierbei erweist sich der Computer dann als wertvolles Hilfsmittel, denn in entsprechenden Grafikprogrammen können die einzelnen Objekte positioniert, in verschiedene Farben getaucht und mit Schatten versehen werden.

Sicher könnte man auch auf die Skizzen verzichten, allerdings ist Papier leichter zu handhaben als Leinwand und beim späteren Malen helfen sie dabei, den Überblick zu behalten, wo was hinsollte.

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Wenn auf einem selbsthergestellten Malgrund gemalt wird, wird dieser jetzt vorbereitet, denn zum Malen muss die Grundierung trocken sein. Außerdem ist es ratsam, einige Hilfslinien auf den Malgrund zu malen. Dabei muss die Skizze nicht detailgetreu übertragen werden, aber das Ausmalen wird einfacher, wenn zumindest die größeren Elemente vorgezeichnet sind.

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Vor dem ersten Pinselstrich sollte die Farbauswahl stattfinden, denn schließlich soll das Malen ja nicht dadurch unterbrochen werden, dass Farben erst angemischt werden müssen, weil sich herausstellt, dass die ausgesuchten Farben doch nicht miteinander harmonisieren oder nicht die beabsichtigte Wirkung haben.

Daher empfiehlt es sich, die Farben, die verwendet werden sollen, auf ein Stück Papier oder ein kleines Stück Leinwand aufzutragen und auch zu nummerieren. Bei gemischten Farben ist es zudem ratsam, das Mischungsverhältnis zu notieren, damit sie bei Bedarf auch wieder nachgemischt werden können.

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Liegen alle Farben und Pinsel bereit, kann es dann endlich mit dem Malen losgehen. Die schönsten Effekte werden erzielt, wenn das Bild in Ebenen aufgebaut wird. Das bedeutet, zunächst wird der Hintergrund angelegt und anschließend immer weitere Schichten gemalt, bis man am Vordergrund angelangt ist. Dieses Verfahren hat zudem den wichtigen Vorteil, dass Objekte im Vordergrund später nicht mehr vorsichtig ummalt werden müssen, um den Hintergrund zu gestalten.

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Thema: Die wichtigsten Schritte zur Vorbereitung von Bildern

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