Infos und Übersicht zu Acryllack 

Die Bezeichnung Acryllack meint in aller Regel einen Lack, der mit Wasser verdünnt werden kann.

Liegt der Anteil an organischen Lösungsmitteln unter zehn Prozent, verfügen die Lacke über nur wenig Konservierungsstoffe und enthalten sie keine bleihaltigen Hilfsstoffe, so werden die Acryllacke als schadstoffarm und umweltverträglich eingestuft und mit dem sogenannten Blauen Engel gekennzeichnet.

Hier alle wichtigen Infos zum Thema Acryllack in der Übersicht:

 

•        Acryllack besteht im Wesentlichen aus drei Bestandteilen.

Dieses sind zum einen die Pigmente, die über den Farbton, das Farbvermögen und die Deckkraft entscheiden.

Zum Verbinden der Pigmentartikel untereinander und mit dem Untergrund werden Bindemittel eingesetzt, die aus Kunstharzteilchen bestehen. Trocknet die Farbe und verdunstet damit das Wasser, rücken die Pigmente enger zusammen und es entsteht ein elastischer, wasserunlöslicher Film.

Insofern ist das Bindemittel das ausschlaggebende Kriterium für beispielsweise die Elastizität und die Haftung. Als dritte Komponente enthält Acryllack Lösungsmittel.

 

•        Neben der Verdünnbarkeit mit Wasser zeichnen sich Acryllacke durch ihre schnelle Trocknung aus.

So sind Acryllacke vielfach schon nach 20 Minuten staubtrocken. Zu den weiteren Vorteilen gehört, dass durch den geringen Anteil an Lösungsmittel kaum unangenehme Gerüche entstehen und die Verarbeitung recht einfach ist.

So können die Lacke beispielsweise mit einem Pinsel oder einer Rolle aufgetragen werden, als Untergründe sind nahezu alle Materialien geeignet, angefangen bei Holz, Karton und Papier über Mauerwerk, Putz und Gips bis hin zu Metall, Glas oder textilen Geweben.

Durch den wasserfesten, witterungsbeständigen und elastischen Film eignen sich Acryllacke sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich. Weißlacke haben noch die zusätzliche, überaus positive Eigenschaft, dass sie nicht vergilben.

 

•        Beim Kauf von Acryllacken spielt die Qualität eine entscheidende Rolle.

Insofern sollte darauf geachtet werden, dass der Wasseranteil hoch und der Lösungsmittelgehalt niedrig ist, zudem sollte der Lack vergilbungsfrei und glanzstabil sein. Je qualitativ hochwertiger die Farbe ist, desto leichter lässt sie sich verarbeiten und desto langlebiger ist sie.

Wenn Bilder mit Acryllacken gemalt werden sollen, reicht es jedoch aus, nur einige wenige Farben zu kaufen, denn Acryllacke sind untereinander mischbar, so dass selbst viele interessante Farbtöne kreiert werden können. Angebrochene Farbdosen müssen nach dem Gebrauch wieder sorgfältig verschlossen werden, wobei der Bildung einer Haut entgegengewirkt werden kann, indem die Dosen auf dem Kopf stehend aufbewahrt werden.

Pinsel und Malwerkzeuge sollten direkt nach dem Gebrauch mit Wasser ausgewaschen werden, ist die Farbe bereits eingetrocknet, kann sie mit Lösungsmitteln entfernt werden.

Hammerbild zur Quantenphysik, gemalt mit Acryllack im Video-Beispiel:

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