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Acrylbilder Spachteltechnik E-mail

Acrylbilder Spachteltechnik 

Möchte man mit der Spachteltechnik Acrylbilder malen, sollte man unbedingt auch daran denken, dass man sich nicht „zu viel“ auf einmal vornimmt und unbedingt vorher einmal die Arbeit mit der Spachtelmasse ausprobiert. Auf einer Leinwand zu spachteln ist noch einmal etwas ganz anderes, als „ein Loch in der Wand“ zu stopfen. Der grundlegendste Unterschied besteht nur darin, dass man bei dem einen versucht die Fläche möglichst glatt hinzubekommen, während man bei dem anderen eher an besonderen Strukturen interessiert ist und praktisch das Gegenteil bewirken möchte. Übertragen auf eine Anleitung für eigene Acrylbilder, kann man nach der ersten Übung auf verschiedene Weisen arbeiten. Die denkbar einfachste ist dabei, einfach einen Spachtel, anstatt eines Pinsels für das Verteilen der Farbe zu verwenden.

Möchte man aber auch mit Spachtelmasse arbeiten, ist es etwas anders.Für den Anfang kann man ja versuchen mit der „Spachtelmasse“ eine Landschaft bzw. die besonderen Strukturen einer Landschaft auf eine Leinwand zu bringen. Damit es nicht allzu schwierig wird, kann es ja erst einmal nur ein „höckeriger“ Felsen sein. Ist man mit der Spachtelmasse soweit fertig, macht man sich einfach daran, diesen Felsen möglichst „natürlich“ zu bemalen. Setzt man dabei die richtigen Licht-/Schatten-Effekte und hat sich auch passende Farben ausgesucht, kann der „Spachtelstein“ schon nach kurzer Zeit 3-Dimensional glänzen. Mit der Zeit kann man sich dann natürlich auch ganz verschiedene andere „Figuren“ auf diese Weise in seine Acrylbilder malen. Möchte man zum Beispiel üben, wie man möglichst gerade Linien und Kanten, mit der Spachteltechnik erzeugt, so kann man sich einfach eine Zeichnung von einem geschliffenen Edelstein als Vorlage nehmen und versuchen, den „Schliff“ mit Spachtelmasse grob nachzustellen.

Auch auf so einer, scheinbar einfachen Figur, kann man dann viel mit den Acrylfarben üben. Gerade hier ist es besonders schwierig, den „Glanz“ so eines Steines rüberzubringen. Deshalb kann sich so ein Motiv auch als guter „Übungsstein“ für Acrylbilder bewähren. Erst wenn man schon relativ sicher im Umgang mit der Spachtelmasse ist, kann man sich auch daran machen, kleine Mengen der Spachtelmasse, mit der Acrylfarbe zu färben und dann gleich zu einem „farbigen“ Acrylbild zusammen zu setzen.

 

Weiterführende Anleitungen und Tipps für die Acrylmalerei:

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    » 1 Comment
    1"Effekte"
    at Thursday, 09 April 2009 17:45by Sonja
    Ich würde bei den ersten Versuchen mit Spachtel- und Strukturmasse gar kein Motiv nacharbeiten, sondern einfach rumprobieren - also als abstrakte Kunst. So entstehen nämlich die schönsten Bilder und dank der künstlerischen Freiheit kann man dem Ganzen im Nachhinein immer noch ein Gesicht geben...
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