Anleitung: Windlichter mit Seifenblasen aus Acyrlfarben

Anleitung: Windlichter mit Seifenblasen aus Acyrlfarben

Anleitung: Windlichter mit Seifenblasen aus Acyrlfarben 

Mit Acrylfarben lassen sich nicht nur tolle Bilder malen. Auch für sehr dekorative Windlichter sind die Farben bestens geeignet. Und beim Aufpusten der Seifenblasen werden Erinnerungen an die Kindheit wach.

Ob auf dem Balkon oder der Terrasse, im Garten, im Esszimmer oder im Wohnzimmer: Windlichter sind eine tolle Deko für den Tisch und sorgen für eine angenehme, stimmungsvolle Beleuchtung.

Und mithilfe von Seifenblasen, die mit Acrylfarben eingefärbt sind, lassen sich im Handumdrehen außergewöhnliche, einzigartige und überaus dekorative Windlichter gestalten. Richtig viel Spaß macht die Technik obendrein. Hier also die Anleitung für originelle Windlichter mit einem Seifenblasenmuster aus Acrylfarben!

 

Die benötigten Materialien

·         ein Döschen Seifenblasenlösung (aus dem Spielwarenbedarf)

·         flüssige Acrylfarbe im Pumpzerstäuber

·         ein Stück Schlauch, ein dicker Strohhalm oder ein ähnlicher Gegenstand als Blasrohr mit gut 1 cm Durchmesser

·         Transparentpapier und Klebstoff, doppelseitiges Klebeband oder normale Klebstreifen

·         ein Schälchen für die Farbmischung

·         Gläser und Teelichter

·         Zeitung oder Folie zum Abdecken der Arbeitsfläche

 

Ein paar Hinweise vorab

Für das Seifenblasenmuster wird handelsübliche Seifenblasenlösung mit flüssiger Acrylfarbe vermischt. Anschließend werden Seifenblasen gebildet und auf dem Papier abgesetzt. Beim Absetzen platzen die Seifenblasen. Dadurch entsteht das sehr dekorative Muster. Gleichzeitig landen aber auch Farbspritzer im Gesicht, auf der Kleidung und auf der Arbeitsfläche.

Deshalb ist der Pustering, der sich im Döschen mit der Seifenblasenlösung befindet, für diese Technik nicht geeignet. Denn er ist einfach zu kurz. Stattdessen wird ein längeres Blasrohr verwendet, das für mehr Abstand zum Papier sorgt. Als Blasrohr kann ein Stück Schlauch verwendet werden. Eine andere Möglichkeit wären ein Röhrchen oder die Hülle von einem Kugelschreiber, die mit einem Stück Schlauch oder einem dicken Strohhalm verlängert werden. Ein Blasrohr aus mehreren dicken Strohhalmen, die ineinander gesteckt sind, ist ebenfalls möglich. Generell sollte das Blasrohr einen Durchmesser von gut einem Zentimeter haben. Ist das Blasrohr dünner, reicht die aufgenommene Menge an Farbmischung nicht aus, um Seifenblasen zu bilden.

Eingefärbt wird die Seifenblasenlösung mit flüssiger Acrylfarbe. Sie ist gebrauchsfertig im Hobby- und Künstlerbedarf erhältlich und wird in kleinen Fläschchen mit Pumpzerstäuber angeboten. Normale Acrylfarbe ist nicht ganz so gut geeignet, denn durch die starke Verdünnung verliert sie stark an Farbwirkung.

Als Untergrund kommt weißes Transparentpapier zum Einsatz. Eine andere Möglichkeit ist weißes Architektenpapier. Herkömmliches Butterbrotpapier kann ebenfalls verwendet werden. Transparent- und Architektenpapier bieten aber den Vorteil, dass sie fester sind und deshalb nicht so stark knittern.

 

Windlichter mit Seifenblasen aus Acrylfarben – die Anleitung

1. Schritt: die Farbmischung anrühren

Bevor es losgeht, sollte der Arbeitsbereich großzügig mit Zeitungspapier oder Folie abgedeckt werden. Dann wird ungefähr die Hälfte der Seifenblasenlösung in ein Schälchen umgefüllt. In die Lösung werden ein paar Tropfen Acrylfarbe gegeben.

Nachdem beide Komponenten miteinander vermischt sind, sollte ein Test vorgenommen werden. Wenn keine Seifenblasen entstehen, ist die Seifenkonzentration in der Mischung wahrscheinlich zu gering. In diesem Fall wird etwas mehr Seifenblasenlösung hinzugefügt. Ist die Farbwirkung zu schwach, können zwei, drei Tropfen Acrylfarbe beigegeben werden. Hier muss also ein bisschen experimentiert werden, bis das richtige Mischungsverhältnis gefunden ist.

Wer möchte, kann die Farbmischung nun ein paar Stunden lang offen an der Luft stehen lassen. Dadurch dickt die Lösung ein und die Farbe wird intensiver. Zwischendurch sollte die Lösung immer mal wieder umgerührt werden.

 

2. Schritt: das Muster gestalten

Jetzt beginnt der kreative Teil. Nachdem das Papier glatt auf der Arbeitsfläche ausgebreitet ist, wird das Ende des Blasrohres in die Farbmischung getaucht. Beim Herausnehmen sollte das Blasrohr leicht gedreht und waagerecht gehalten werden, damit die Farbmischung nicht gleich wieder abtropft. Über dem Papier wird nun in das Blasrohr gepustet und so eine Seifenblase aufgeblasen.

Diese Seifenblase wird sanft auf dem Papier abgesetzt. Dabei zerplatzt die Seifenblase und hinterlässt einen sehr hübschen Abdruck. Die Farbspritzer, die neben dem Abdruck entstehen, sind durchaus erwünscht. Denn sie machen den lebendigen Effekt des Musters aus.

Auf diese Weise werden weitere Seifenblasen auf dem Papier positioniert, bis das Muster gefällt. Insgesamt ist die Technik sehr experimentell. Mit etwas Übung kann zwar durch die Kraft und die Geschwindigkeit beim Aufpusten der Seifenblasen in gewissem Umfang Einfluss darauf genommen werden, wie das Muster aussieht. Gerade die zufälligen Effekte und das Herumprobieren machen aber besonders viel Spaß.

Tipp: Für eine Abwandlung der Technik kann die Farbmischung im Schälchen mit einem Strohhalm aufgeblasen werden. Der Schaum aus den vielen kleinen Seifenblasen, die dabei entstehen, soll auf das Papier quellen. Wenn die Seifenblasen dann eingetrocknet sind, entsteht ein filigranes Muster, das an kleine Waben erinnert. Eine andere Möglichkeit ist, die Farbmischung aufzupusten und das Papier auf das Schälchen zu legen. So werden Abdrücke von den Bläschen genommen. Der Hobby-Künstler kann also ruhig kreativ werden und verschiedene Dinge ausprobieren!

Hinweis: Natürlich kann das Seifenblasenmuster auch in mehreren Farben gestaltet werden. Allerdings wirkt es am schönsten, wenn nur eine oder höchstens zwei Farbtöne verwendet werden. Denn das Muster wirkt schon für sich. Durch mehrere Farben geht der Effekt etwas verloren und das Gesamtbild erscheint zu unruhig.

 

3. Schritt: die Windlichter anfertigen

Wenn das Papier getrocknet ist, wird es bei Bedarf zugeschnitten, um ein herkömmliches Glas gewickelt und mit etwas Klebstoff, doppelseitigem Klebeband oder herkömmlichen Klebestreifen zusammengeklebt. Dann muss nur noch ein Teelicht, eine Kerze oder auch eine Lichterkette in das Glas gelegt werden. Fertig ist das einzigartige Windlicht!

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